Vielleicht ist euch schon aufgefallen, dass dort, wo früher die Gedenktafel hing sich nur noch ein Loch in der Wand befindet. Die Gedenktafel wurde aber nicht entsorgt, sondern vor einigen Wochen abgebaut und nun wird sie restauriert.


Aktueller Stand


Heute konnte sich die Geschichts-AG in der Tischlerei „Bening“ in Holzbunge bereits über den aktuellen Zustand der Tafel informieren. Wir erhielten interessante Einblicke in die Arbeit eines Tischlers und waren begeistert von den ersten tollen Ergebnissen. Schon beim Betreten der Tischlerei fiel uns die Tafel sofort auf. Diese wurde bereits abgeschliffen. Das, unter dem Lack liegende, Holz sieht fast wie neu aus, obwohl Teile der Tafel aus der Zeit nach dem 1. Weltkrieg stammen. Ein Grund dafür liegt darin, dass das Holz nie mit Polituren gereinigt wurde und somit besser restauriert werden kann. Die komplette Gedenktafel, wird jetzt noch mit Hartholzöl behandelt und auch das Gold der Schrift wird in aufwendigen Schritten gereinigt.
Der Tischler wird von einem Restaurator des Deutschen Museums in München beraten, da man mit großer Sorgfalt und mit ausgewählten Ölen arbeiten muss.

 

Wie wird die Tafel in Zukunft aussehen?

 

Die restaurierte Tafel wird in Zukunft aus drei Elementen bestehen. Dafür wurde die alte Tafel zerteilt und jedes Einzelsegment erhält einen eigenen Rahmen. Diesen konnten wir uns bereits vor Ort anschauen. Es handelt sich nicht um einen völlig neuwertigen Rahmen. Stattdessen wurde dieser ebenfalls sorgfältig restauriert. Auch das Schränkchen mit dem Buch der Verstorbenen aus dem Zweitem Weltkrieg, wird abgeschliffen und restauriert.

 

Aber warum dieser Restaurationsaufwand?

Wenn das neue Schulgebäude errichtet wird, stellen wir am Aufgang zum Sekretariat eine Geschichtswand mit einem Zeitstrahl und Exponaten aus der Vergangenheit unserer Schule aus. Die 629-jährige Geschichte der Herderschule wird so auf schöne und anschauliche Weise illustriert. In diesem Bereich wird auch die Tafel ihren Platz finden.

Die Restaurierung ist nur möglich, da sich die Geschichts-AG lange Zeit intensiv mit der Gedenktafel auseinandergesetzt hat und den Professor- Miethke -Förderpreis erhielt.

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