Ohne Wissenschaft würde unsere Welt heute ganz anders aussehen. Du könntest diesen Artikel nicht über dein Handy oder deinen Laptop lesen, du könntest nicht mit dem Auto zur Schule fahren oder wenn es dunkel wird eine Lampe einschalten. Wir sind täglich umgeben mit Physik, Chemie, Biologie, Geschichts- oder Wirtschaftswissenschaften. Aber wobei helfen sie uns eigentlich?

Ein Verständnis von der Welt

Gerade wenn wir uns die Physik anschauen, hilft sie uns, alles, was um uns herum passiert, zu verstehen. Dabei bezieht sie sich auf die kleinsten Dimensionen, wenn wir uns Teilchen- oder Quantenphysik angucken. Aber sie erklärt auch unvorstellbar große Dimensionen, wie unser Sonnensystem, Galaxien und das Universum. Aber das ist noch nicht alles. Die Physik beschreibt all diese Vorgänge mithilfe von mathematischen Gleichungen, wodurch wir unsere Umgebung und Phänomene beschreiben können. Zusätzlich entwickeln Physiker Theorien, um Unbekanntes zu verstehen. Genau das selbe passiert in den Geschichtswissenschaften. Man will verstehen, was damals passierte und warum.

Was bringt uns Verständnis

Das alles ist ja schön und gut, aber welchen Mehrwert hat das für uns? Wir können das ganze weiter denken. Verständnis führt automatisch zur Weiterentwicklung. Es entstehen neue Ideen, die wir in unseren Alltag integrieren können. Genau das macht zum Beispiel die Bionik, bei der wir uns Techniken von der Natur abgucken. Nur so hat man den Klettverschluss entwickeln können. Wir können nur Fernsehen gucken, weil wir verstehen, wie ein elektrischer Strom fließen kann. Wir können Medikamente gegen Krankheiten entwickeln, weil wir verstehen, wie unser Körper funktioniert.

Die großen Probleme

Momentan sind wir umgeben von Krisen, der Klimakrise, einer Pandemie, Inflation. Wie können wir diese lösen? Durch Innovation. Der gute Wille hilft ab einem bestimmten Punkt einfach nicht mehr weiter. Stattdessen müssen wir neue Ansätze entwickeln. Es gibt bereits Ideen für eine CO2 neutrale Mobilität oder neuartige Medikamente gegen tödliche Krankheiten. Wenn wir existenzbedrohende Probleme wirklich lösen wollen, sind wir auf die Wissenschaft angewiesen.

Ein schmaler Grad

Natürlich ist Fortschritt nicht immer gut. Atombomben gibt es nur wegen Wissenschaft. Viele Ideen kann man auch auf eine schlechte Art und Weise nutzen. Das haben wir in der Vergangenheit oft genug bewiesen. Aber das ist noch lange kein Grund aufzuhören. Wissenschaft ist eine Gradwanderung und wird es auch immer bleiben. Trotzdem ist klar, dass wir ohne Wissenschaft nicht an dem Punkt wären, an dem wir heute sind, mit all den Vorteilen, die Innovation hervorbringt. Auch wenn Wissenschaft ein Risiko mit sich trägt, haben wir ohne sie schon längst verloren.

Innovation braucht Zeit

Neue Erfindungen werden nicht von heute auf morgen gemacht. Wissenschaft bedeutet auch immer Scheitern, Widerlegen, besser machen. Aber dennoch hat uns unsere Neugier schon weit gebracht und das wird sie auch weiterhin tun, wenn wir Dinge kritisch hinterfragen und uns nicht mit der erstbesten Lösung zufrieden geben.

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