Dieses Jahr war es wieder soweit. Vom 26. 8—28.8.2022 fand nach der zweijährigen Corona Pause wieder das Stadtfest ‚‚Rendsburger Herbst“ in der 46. Auflage statt. Vom Rummel auf dem Kirmesgelände, bis zur Modelleisenbahn – für Jung und Alt gab es viel zu bestaunen.

Traditionell wurde mit dem Bierfass Anstich auf dem Schiffbrückenplatz am Nachmittag des 26.8.22 das Stadtfest eröffnet, welches dieses Jahr leider etwas kleiner ausfallen musste. Hierbei waren ca. 150 Zuschauer anwesend, darunter zahlreiche Vertreter aus dem Umland. Leider setzte gegen 17:30 Uhr ein Gewitter ein. Zur Freude aller blieb es aber auch beim einem Kleinen und es gab an den Folgetagen viele sonnige Stunden.

Modeleisenbahnfans kommen auf ihre Kosten

Auch der Modelleisenbahn Club (MIC) öffnete während dem Stadtfest seine Türen. Hier konnten viele begeisterte Eisenbahnfans die Modellbahnen bestaunen. Neu in diesem Jahr, ein Nachbau der Rendsburger Schwebefähre, der erst kurz vor Start des Stadtfestes fertig installiert werden konnte. Aber nicht nur große und kleine Fans schauten vorbei, sondern auch das Vorstandsmitglied der ‚‚Bürgerstiftung“ Brigitt Brüger. Sie ließ sich über die Arbeit des Modellbahnclubs informieren. Die Stiftung unterstützt den Verein mit 800 Euro.

Spaß und Verpflegung

Für die kleinen Gäste gab es zwischen Obereiderhafen und Paradeplatz viel zu entdecken. Das Hohe Arsenal war ganz auf Spiel und Spaß ausgerichtet. In der Strohburg konnten die Kinder Spaß hatten, während die Erwachsenen an den umliegenden Ständen entspannen konnten. Darüber haben sich sowohl Eltern als auch Kinder gefreut. Für die Größeren war z.B. der Jugendtreff sowie diverse städtische, aber auch private Organisationen eine Anlaufstelle. Wer vom ganzen Spaß Hunger bekommen hatte, wurde an unzähligen Ständen mit leckerem Essen versorgt. Das besondere Highlight waren die Stände im Hohen Arsenal, hier gab es Albanische-, Griechische-, Thailändische- und Arabische Feinkost. Aber gerade Klassiker wie Zuckerwatte oder mit Schokolade glasierte Früchte wie auch die Currywurst ließen sich viele Besucher schmecken.

Kleine Kirmes ganz groß

Endlich gab es wieder eine Atmosphäre in Rendsburg, wie vor Corona. Auf dem Paradeplatz entstand eine tolle Kirmeswelt.  Hier war vom Autoscooter bis zum Labyrinth wirklich alles vor zu finden. Mit dem Fahrgeschäft „Mach 1“ konnte man auf luftigen Höhen kreisen und mit unglaublichen Geschwindigkeiten kopfüber in Richtung Boden rasen. Aber nicht nur das konnte für Aufregung sorgen, diverse andere Fahrgeschäfte bei denen man in unterschiedliche Richtungen gedreht, geschleudert oder katapultiert wurde, bereiteten den Besuchern viel Spaß und oftmals auch Übelkeit. Natürlich durften auch Buden mit Losen oder auch mit Dartpfeil- werfen sowie Armbrustschießen nicht fehlen.

Partyspaß am Obereiderhafen

Am Obereiderhafen befand sich wie in jedem Jahr die Partymeile. Diese musste jedoch in diesem Jahr deutlich kleiner ausfallen. In den sozialen Netzwerken wurde dafür nicht an Kritik gespart. Die etwas kleinere Version wurde hier nicht so gut aufgenommen. Trotzdem war es aber auch auf der kleinen Partymeile am Sonnabend proppenvoll.

Die Geschäftsführerin der RD Marketing GmbH war mit dem diesjährigen Stadtfest trotz kleinerer Kritikpunkte sehr zufrieden. Auch die Aussteller mit denen sie gesprochen habe, seien ihrer Meinung gewesen.

Dieses Bild zeichnete sich auch auf der kleinen von der Weissen Brücke geführten Umfrage ab. Alle waren froh nach der langen Corona Zeit endlich mal wieder richtig feiern und den Trubel genießen zu können . Von Jung bis Alt gaben alle Befragten an mit dem diesjährigen Stadtfest sehr zufrieden zu sein. Deshalb kann man sich um so mehr auch an die 46. Auflage des Rendsburger Herbstes positiv zurück erinnern.
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