Eine Phobie ist eine ausgeprägte Angst, die sich auf verschiedene Lebensbereiche ausprägt.

Phobien unterteilt man in die folgenden Grundformen:

Spezifische Phobie

Eine spezifische Phobie ist eine Angst vor Dingen oder Situationen, die man direkt einordnen kann. So wie die Angst vor Spinnen oder Fliegen. Diese Art der Phobie wird noch ein Mal in 5 Untergruppen geordnet:

  • Tierphobie
  • Situative Phobie (Angst vor bestimmten Situationen)
  • Umwelttypus (Angst vor Höhen, Tiefen Gewässern usw.)
  • Verletzungsphobie (vor Blut, Spritzen, offenen Wunden usw.)
  • Alle anderen Phobien

Soziale Phobie

Eine soziale Phobie ist die Angst sich in der Öffentlichkeit zu blamieren oder unbeliebt zu machen.

Agora Phobie

Eine Agora Phobie ist die Angst vor der Angst selbst. In diese steigern sich die Betroffen oft stark hinein.

Gründe für eine Phobie

Viele Ängste sind generationsübergreifend und werden in der Familie weitergereicht.Dabei handelt es sich um eine sogenannte Veranlagung für Phobien. So hat man festgestellt, dass in einigen Familien Phobien häufiger vorkommen, als in anderen. Ein anderer Grund kann aber auch ein falsch gelagerter Stoffwechsel sein. Außerdem gibt es noch die erlernte Furcht, die wir direkt von unseren Eltern erlernen und sich durch eigene Erfahrungen und Erlebnisse vertieft. Durch schwierige Erlebnisse  oder Traumata kann es auch zu seelischen Konflikten kommen. Diese können im Alter Ängste auslösen. Auch durch Krankheiten  können sich in unserem Leben Ängste entwickeln und mit der Zeit stärker werden.

Folgen einer Phobie

Durch eine Phobie bleibt man von Situationen fern, in denen uns unsere Ängste begegnen. Das heißt, dass wir nicht mehr nach draußen gehen und alleine bleiben. Wenn jemand mit seiner Phobie in Kontakt kommt, gerät er in Stress. Dieser kann unterschiedliche Auswirkungen und körperliche Reaktionen wie Ausschlag und Juckreiz haben.

Was tun bei einer Phobie?

Bei einer Phobie wird oft eine Verhaltenstherapie empfohlen, wobei ein Patient direkt oder indirekt mit seiner Phobie konfrontiert wird. Dabei werden neue Verhaltensweisen erlernt, um mit der Angst umzugehen.

 

 

 

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.