Die Maskenpflicht ist vorbei, auch in der Schule. Trotzdem gibt es viele Schüler, die sich dazu entschieden haben, weiterhin einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Aber was sind Gründe dafür? Und warum tragen Viele trotz der hohen Inzidenzen ihre Masken nicht mehr?

Pro Maske – Hannah Bockholt

Ich trage meine Maske weiterhin. Durch sie fühle ich mich im Alltag sicherer und wohler. Auch wenn ich die Entscheidung von anderen, die ihre Maske nicht mehr tragen, toleriere, kann ich diese nicht nachvollziehen.

Aus meiner Sicht ist der Mund-Nasen-Schutz ein Instrument, was unsere Gesellschaft ohne viel Aufwand vor einer Menge Infektionen schützt. Ich habe überhaupt kein Problem damit, den ganzen Tag mit einer Mund-Nasen-Bedeckung herum zulaufen, solange ich damit Menschen schützen kann.

In meiner Klasse gab es viele, die sich mit Corona infiziert haben und durch die Maske kann man dann seine Mitschüler schützen und verhindern, dass sich die ganze Klasse ansteckt. Das ist vor allem wichtig, wenn es in der Familie Personen gibt, die durch Erkrankungen ein erhöhtes Risiko haben. Gerade dann will man das Virus nicht aus der Schule mit nach Hause bringen. Schließlich bin ich dazu verpflichtet, in die Schule zu gehen und dort jeden Tag viele andere Menschen zu sehen. Das sind Kontakte, die man nicht reduzieren kann. Trotzdem will ich mich und meine Familie schützen.

Auch wenn junge Menschen seltener Gefahr laufen, schwer an dem Virus zu erkranken, unterschätzen aus meiner Sicht viele das Risiko, welches immer noch von Corona ausgeht. Immer noch sterben Menschen. Der Großteil vergisst Post-Covid Erkrankungen, die auch bei jungen Menschen erst nach einem Jahr nach der Infektion auftreten können. Ich habe erfahren, wie es ist, wenn jemand Post-Covid und jeden Tag Schmerzen hat, oft kraftlos ist und die Lungenkapazitäten eingeschränkt sind. Eine Heilung ist bis jetzt nicht in Sicht.

Corona ist immer noch sehr gefährlich. Das darf niemand unterschätzen. Die Maske ist ein einfacher Mechanismus, um ganz viele Infektionen zu verhindern. Deswegen werde ich sie auch weiterhin tragen.

Contra Maske – Jolie-Sophie Büchner

Die Maskenpflicht ist seit den Osterferien aufgelöst. Nun stellt sich die Frage, ob man die Maske weiterhin tragen sollte. Ich persönlich habe mich gegen die Maske entschieden. Dies hat, mehrere Gründe wie; freieres Atmen, ein Stück Normalität, nicht mehr undeutlich Sprechen und besser durch Mimik sozial agieren können.

Ich finde nach über zwei Jahren Pandemie ist es Zeit, schrittweise zu Normalität zurückzukehren, die Masken abzunehmen und wieder in lächelnde Gesichter zu sehen. Viele Kinder die jetzt etwa 6 Jahre alt sind, können sich kaum an ein Leben ohne Maske erinnern und auch mir scheint diese Erinnerung wie aus einem Traum. Für mich ist als hätte ich einen Teil meiner Sprache zurückgewonnen.

Natürlich werden wir den Virus erst Mal nicht los, aber wir sollten doch in eine neue aus der alten erschaffenen Realität zurückkehren. Außerdem haben sich unsere Atemwege eine Pause verdient. Mir ist aufgefallen, dass meine Konzentrationsfähigkeit wieder zugenommen hat. Natürlich liegt die Entscheidung ob man eine Maske trägt, immer bei einem selbst.

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