Trotz der erneuten Niederlage gegen die Rostock Seawolves lassen sich die Junior Twisters Rendsburg nicht unterkriegen und treten am 06.11. mit einem simplen Ziel in der Herderhalle auf: Gewinnen.

Die Aufstellung

Krankheitsbedingt fallen in diesem Spiel einige Spieler aus, die bisher immer dabei waren.
Leonard Reh (#0), Carlo Fey (#1), Benedikt Salmuth (#5) und Pay Gonschior (#9) waren leider verhindert und konnten ihrem Team nur die Daumen drücken. Deswegen mussten die Junior Twisters zum ersten Mal mit nur einem Center (#2) auskommen. Ähnlich dünn besetzt war die Position des Small Forwards mit ebenfalls nur einem Spieler (#22). Die Position des Point Guards war trotz des Krankheitsfalls mit vier Spielern (#17, #23, #24, #55) gut besetzt. Ebenso war es bei den Shooting Guards (#4, #8, #30) und Power Forwards (#13, #77).

Phänomenaler Start der Junior Twisters

Die erste Aktion des Spiels war nicht, wie so häufig ein Korb. In Minute eins erlaubten sich die Bramfelder ihr erstes Foul. Kurz darauf startete Jonas Thomsen (#2) den Korblauf der Twisters und versenkte den ersten Ball. Nach einem extrem starken 1.Viertel lagen die Junior Twisters mit 15 Punkten vorne (27:12). Leider konnten sie diesen Vorteil nicht halten. Mit jedem Viertel schrumpfte ihr Vorsprung ein wenig, bis es vor dem entscheidenden vierten Viertel nur noch 9 Punkte waren (58:49). Gegen Mitte des dritten Viertels dezimierte das foullastige Spiel der Bramfelder die Bank der Rendsburger um einen Spieler. Unser Herderschüler Robert Kaufmann (#17) war nach einem Zusammenstoß mit einem Bramfelder nicht in der Lage das Spiel weiterzuführen und verbrachte den Rest der Zeit auf der Bank. Damit war die Auswahl der Point Guards für die Twisters um ein ganzes Stück geschrumpft.

Der dramatische letzte Akt

Nachdem die Gäste aus Hamburg immer näher an die Junior Twisters herangerückt waren, konnten sie im letzten Viertel kurzzeitig ausgleichen (58:58), bevor die Coaches der Rendsburger (Felix Thießen & Gbenga Hansen) ihrem Team in einer Ausszeit die Köpfe zurecht rückten. Danach gab es für die Schleswig-Holsteiner kein Halten mehr. Innerhalb von 2 Minuten war ihr Vorsprung von 9 Punkten wieder da (Minute 36). Dieser Vorsprung ließ sich auch noch ausbauen. Vor der letzten Spielminute stand es 72 zu 61 für Rendsburg. Und dann begann das Foulen…

Das Schlachtfeld

Innerhalb der letzten Minute konnten die Junior Twisters Rendsburg noch 5 Punkte erzielen. Alle durch Freiwürfe.


Freiwürfe sind Würfe, die ein Spieler beim Basketball bekommt, wenn er während des Wurfes gefoult wird, die gegnerische Mannschaft ihre maximale Anzahl an Fouls überschritten hat oder es sich um ein unsportliches, also ein überhartes, Foul handelt.


Die Jungen des Bramfelder SVs haben in Minute 40 ganze 4 Fouls zustande gebracht. Zwei davon waren sogar Unsportliche. Am Ende des Spiels durften 3 Spieler von Bramfeld nicht mehr weiter spielen, weil sie das Limit für Fouls überschritten hatten.


Sobald ein Spieler beim Basketball 5 Fouls gemacht hat, darf er nicht mehr weiterspielen und muss auf die Bank


Ende gut alles gut?

Nach dem ersten Sieg zeigte sich Coach Thießen zufrieden: „Das erste Viertel war bisher unsers bestes in der ganzen Saison. Zwischendurch haben sie uns ein bisschen gelesen, aber wir sind stark zurückgekommen!“
Der Twistersspieler Lennard Willer (#6) beschreibt das Spiel des Nachwuchses als eines mit „durchgehend guter Energie“. Die Jungs hätten allerdings ihre Würfe nicht so gut getroffen. Dennoch hat Topscorer Yasin Dogan (#55) ganze 27 Punkte erzielen können.

Das Spiel der Junior Twisters hatten einen sehr starken Anfang und ein starkes Ende. Am Mittelteil müssen sie noch ein bisschen feilen und auch der Ball könnte etwas mehr Bewegung vertragen. (Heißt so viel wie: Im Angriff müssen mehr Pässe gespielt werden, anstatt immer nur zum Korb zu ziehen.)

Der Heimsieg sorgte für gute Stimmung bei den Spielern, so dass alle die Halle mit einem Lächeln auf den Lippen verlassen konnten.
Wenn ihr die Junior Twisters Rendsburg mal live sehen wollt, dann kommt doch am 20.11 in die Herderhalle. Da haben die Jungs ihr vorerst letztes Heimspiel gegen die Young Rasta Dragons aus Vechta. Am nächsten Wochenende geht es in Wedel um den Sieg gegen den SC Rist Wedel.

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